Freitag, 6. Januar 2012

Gezieltes Talent Management ist in Unternehmen oft Mangelware

Nach einer aktuellen Studie des führenden Personaldienstleisters Robert Half existieren in rund jedem zweiten Unternehmen im deutschsprachigen Raum keine Programme, um Kandidaten mit Führungspotenzial zu identifizieren.
Sofern es eine gezielte Förderung interner Nachwuchskräfte gibt, werden potenzielle Führungskräfte in deutschen Unternehmen hauptsächlich nach ihren Fachkenntnissen ausgewählt. Danach folgen die Auswahlkriterien Loyalität und Engagement, Kommunikationsfähigkeit und innovative Denkweise.

In Zeiten des demografischen Wandels überraschen mich insbesondere zwei Aspekte. Zum einen unterlassen es somit viele Unternehmen, vorhandenes Potenzial auszuschöpfen. Dadurch wird – vom Kostenaspekt einmal abgesehen – die Chance auf mehr Mitarbeiterbindung bzw. Motivation verschenkt. Zum anderen wird bei der Potenzialsichtung anscheinend (zu) stark Wert auf fachliches Know-how gelegt. Im Zweifel sollte gelten „Führung vor Fachlichkeit“ – denn „gute Mitarbeiterführung“ erfolgt wohl nach anderen Regeln als „fachlich korrektes Arbeiten“.

Wie sehen Sie das? Welche Auswahl- bzw. Förderinstrumente werden bei Ihnen eingesetzt bzw. was würde Sie bei der Nachwuchsentwicklung unterstützen?


Mit folgendem Link gelangen Sie zur Information von Robert Half. 

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