Samstag, 7. Januar 2012

Zunehmender Krankenstand und die Betroffenen: Mitarbeiter und Führungskräfte

Arbeitnehmer werden gemäß der aktuellen Krankenstand-Statistik des BKK Bundesverbandes häufiger und zunehmend wegen psychischer Erkrankungen krankgeschrieben.

Eine besonders verhängnisvolle Situation entsteht, wenn belastende äußere Faktoren (Arbeitsbelastung, Konflikte, mangelndes Feedback, etc.) mit bestimmten persönlichen Strukturen (Perfektionismus, Ängste, etc.) zusammentreffen. Auf Dauer kann dies bis zum Burnout führen.

Zu Recht richtet sich der Fokus auf die erkrankten Mitarbeiter. Was aber ist mit deren Führungskräften? Auch sie sind Mitarbeiter des Unternehmens. Und bestimmt würde eine große Anzahl noch stärker präventiv eingreifen. Fühlen Sie sich als Führungskraft jedoch dafür ausreichend vorbereitet? An wen können Sie sich vertrauensvoll wenden bzw. was würde Sie unterstützen?

1 Kommentar:

  1. Man bedenke hierbei noch die mangelnde Sicherheit der Arbeitsplätze durch die Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse (siehe hierzu auch: http://www.boeckler.de/38664_38680.htm). Und dass Sicherheit ein Grundbedürfnis des Menschen ist, bezweifelt wohl trotz - teilweise berechtigter - Kritik an Herrn Maslow niemand mehr ernsthaft. Verständlich, dass auch Führungskräfte immer mehr durch die unangenehme Sandwichposition zwischen Unternehmenspolitik und Mitarbeitermotivation / -fürsorge belastet werden.

    O.W.

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